Vedische Astrologie & Jyotish Beratung
Norbert Jonas

Jyotish, Vedische Astrologie & Vastu Vidya

Orientierung, Bemaßung und Anordnung der Räume sind die drei wesentlichen Pfeiler im Sthapatya Veda, welcher auch als Vastu Vidya bekannt ist.
Sein Hauptziel ist das Erschaffen von Baukörpern, die ein reibungsloses Leben im Einklang mit den entsprechenden Naturgesetzen im Baukörper ermöglichen.

√Ąhnlich wie unser menschlicher K√∂rper abh√§ngig von seiner Reinheit und Struktur unser Wohlempfinden beeinflusst, ist auch die Wirkung eines Bauk√∂rpers zu betrachten. Es besteht eine bestimmte Harmonie in unserem menschlichen K√∂rper, dadurch dass all seine Teile in einer perfekten Art und Weise angeordnet, ausgerichtet und miteinander verbunden sind. Falls auch nur ein Teil fehlen w√ľrde oder nicht an seinem richtigen Platz sein w√ľrde, w√§re die reibungslose Funktion des K√∂rpers als Ganzes gest√∂rt. In einer √§hnlichen Art und Weise erzeugt ein Bauk√∂rper durch seine Bauweise Gesundheit oder Krankheit f√ľr seine Bewohner und Besitzer.

Das Verständnis von Jyotish hilft uns die zugrundeliegenden Zusammenhänge zu erkennen. Es besteht eine bestimmte Beziehung zwischen den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der kosmischen Intelligenz und den Himmelsrichtungen.
Folgende Ausarbeitung mag die Beziehung der Himmelsrichtungen zu den neun Planeten der Vedischen Astrologie und der Anordnung der Räume in einem einfachen Baukörper darstellen:


Beziehung der acht Himmelsrichtungen
und des Mittelbereichs
zu den neun Planeten der Vedischen Astrologie
und der Anordnung von Räumen

1) Die 8 Himmelsrichtungen entsprechen 4 mal 2 entgegengesetzten
Energien, die ausgedr√ľckt werden in:


Surya + Chandra (Sonne + Mond)

Mangal + Shukra (Mars + Venus)

Guru + Shani (Jupiter + Saturn)

Rahu + Ketu (auf- und absteigender Mondknoten)
2) Der mittlere Bereich entspricht dem verbindenden Wert der
8 Himmelsrichtungen, welcher ausgedr√ľckt wird in:


Budh (Merkur)
3) Hauptqualitäten des Naturgesetzes, die in den Navagrahas von Jyotish widergespiegelt werden:

- Surya (Sy): sich selbst nährend + Chandra (Ch): andere nährend
- Mangal (Ma): Negatives ablehnend + Shukra (Sk): Positives annehmend
- Guru (Gu): unbek√ľmmert + Shani (Sa): sich k√ľmmern
- Rahu (Ra): nach außen gerichtet + Ketu (Ke): nach innen gerichtet
- Budh (Bu): ausgleichend -
4) ‚ÄěEffekte‚ÄĚ der Ausrichtung von Bauk√∂rpern, wie sie im ‚ÄěMaharishi Sthapatya Ved‚ÄĚ bekannt gegeben wurden. Diese Effekte spiegeln oftmals die unausgewogenen Merkmale der Planeten wider ‚Äď man kann jedoch den Zusammenhang zu dem entsprechenden Planeten klar erkennen:

- S√ľdosten: st√§ndige Angst = Surya
+ Nordwesten: unbest√§ndig und geistig ersch√ľttert = Chandra
- S√ľden: alle negativen Einfl√ľsse, Zerst√∂rung
  des Besitzers und seiner Familie
= Mangal
+ Norden: Wohlstand, Gl√ľcklichsein = Shukra
- Osten: Erleuchtung, √úberfluss, Erf√ľllung = Guru
+ Westen: Armut, Mangel an Kreativität und Vitalität = Shani
- S√ľdwesten: dauerhafter Streit = Rahu
+ Nordosten: keine Heirat, keine Kinder = Ketu
5) Navagrahas von Jyotish bezogen zu den Hauptqualitäten,
Himmelsrichtungen und Räumen:


- Sy: sich selbst nährend
+ Ch: andere nährend

- Ma: Negatives ablehnend
+ Sk: Positives annehmend

- Gu: unbek√ľmmert
+ Sa: sich k√ľmmern

- Ra: nach außen gerichtet
+ Ke: nach innen gerichtet

- Bu: ausgleichend
- S√ľdosten
- Nordwesten

- S√ľden
- Norden

- Osten
- Westen

- S√ľdwesten
- Nordosten

- Mittel-Bereich
= K√ľche
= Gästezimmer

= Esszimmer
= Elternschlafzimmer

= Eingang, Kinder
= Wohnzimmer

= Toilette, Badezimmer
= Meditationsraum

= Alle Räume verbindend


Abschlie√üend sollten die gewonnenen Erkenntnisse mit dem Wissen vekn√ľpft werden, in welchen Energiezentren unseres feinstofflichen K√∂rpers welche Planeten-Energien - bzw. Wesensz√ľge - sitzen. Verbindet man dementsprechend die Erkenntnis, dass in einem Bauk√∂rper, wie einem Haus, letztendlich auch Energiezentren in den einzelnen Himmelsrichtungen und dem Mittelbereich sitzen, dann beginnen wir zu erahnen, warum die Platzierung der einzelnen R√§ume entsprechend der Himmelsrichtungen und deren zugrundeliegenden Planeten-Energien so wichtig ist!
Platzieren wir die R√§ume entsprechend, dann sind die jeweiligen Energiezentren im Bauk√∂rper ungest√∂rt, was dazu f√ľhrt, dass die entsprechenden Energiezentren der Bewohner des Bauk√∂rpers unbehindert funktionieren k√∂nnen. Werden R√§ume jedoch falsch platziert, entstehen entsprechende energetische Verletzungen im Bauk√∂rper und dementsprechend auch in den feinstofflichen K√∂rpern der Bewohner der H√§user. Das f√ľhrt dann zu entsprechenden charakterlichen und k√∂rperlichen mehr oder weinger positiven Einfl√ľssen.
Wer es sich nicht leisten kann, sthapatyavedisch zu bauen, dem empfehle ich deswegen, einen Vastu-Ausgleich vornehmen zu lassen, damit zumindest die Verletzungen der Energiezentren im Baukörper ausgeglichen werden. Die Erfarungen mit dem Nutzen von entsprechenden Planeten-Yantras sind sehr vielversprechend - siehe auch Erfahrungsberichte in meinem Gästebuch.

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