Vedische Astrologie & Jyotish Beratung
Norbert Jonas

Jyotish, Vedische Astrologie & Karma

Das Sanskrit-Wort „Karma“ bedeutet „Handlung“ und verkörpert das Prinzip von Ursache und Wirkung. Nach dem Motto: „Wie Du säst, so wirst Du ernten!“

Das Geburtshoroskop der Vedischen Astrologie verkörpert vor allem ein Schaubild des Karmas, welches in diesem Leben auf den entsprechenden Menschen zukommen wird. Es veranschaulicht die Früchte der Handlungen vergangener Leben, welche in diesem Leben geerntet werden müssen. Es ist sozusagen unumgänglich, dass dieses entsprechende Karma auf diesen Menschen zukommen wird – und zwar entsprechend der Handlungen der vergangenen Leben; angenehm oder unangenehm.

Somit gibt uns das Geburtshoroskop Auskunft über die Einflüsse der Vergangenheit, die auf einen Menschen zukommen werden und wann sie auf ihn zukommen werden. Das ist sozusagen vorherbestimmt.

Wie ein Mensch mit diesen Einflüssen umgeht steht ihm frei. Hier kommt sozusagen der freie Wille ins Spiel. Ist er sich ganz und gar nicht dieser Zusammenhänge bewusst, so ist er in einer gewissen Art und Weise seinem Schicksal ausgeliefert. Ist er sich jedoch dieser Zusammenhänge sehr bewusst, so kann er durch gezielte evolutionäre Handlungen und eine beständige evolutionäre Lebensweise dazu beitragen, dass ihn das Karma nicht ganz so hart trifft, falls es sich um unangenehmes Karma handelt.

Genau darauf baut das Wissen von Jyotish auf. Es soll sozusagen nicht nur „Licht in die Dunkelheit“ bringen und Lebenszusammenhänge verständlicher machen, sondern gezielte ausgleichende Maßnahmen vermitteln, um unangenehmen zukünftigen Einflüssen vorzubeugen oder unangenehmen bestehenden Einflüssen entgegenzuwirken.

Entsprechende traditionelle „indische Heilmittel“ sind Meditation, Edelsteine, Yagyas, Yantras und auch einfache evolutionäre Handlungen, die jemand selber ausführen mag, wie armen Menschen Essen zu geben.

Maharishi sprach nicht umsonst von den Prinzipien des „Manas-Shanti“ (des geistigen Friedens), des „Graha-Shanti“ (des Friedens im Zusammenhang mit den Einflüssen der Planeten) und des „Vastu-Shantis“ (des Friedens im Zusammenhang mit den Häusern, in denen wir wohnen). Erfahrungsgemäß ist die Nutzung dieser drei Aspekte zusammen für einen Menschen besonders hilfreich, der im höchsten Maße zufrieden sein will:

Er meditiert regelmäßig um vergangenes Karma sanfter zu lösen, um gegenwärtige unangenehme Eindrücke schnellstmöglich verarbeiten zu können, um sein Bewusstsein zu erweitern und somit seinen Seelenfrieden zu kultivieren. Unzählige Menschen erfahren Maharishis Bewusstseinstechnologien der Transzendentalen Meditation und des TM-Sidhi-Programms als den grundlegendsten Schritt zur Selbsterkenntnis und Basis ihres Lebens überhaupt.

Er lässt sich von einem Jyotishi Edelsteine empfehlen und lässt sich sagen, wie er sie nutzen kann, um ungünstige karmische Altlasten ausgleichen zu können. Des Weiteren lässt er sich einmal pro Jahr vom Jyotishi Yagyas für das nächste Jahr empfehlen, um eine so reibungslose Entwicklung wie möglich zu gewährleisten. Menschen, die dieses Wissen zusätzlich nutzen, erfahren eine noch sanftere, ausgeglichenere, noch mehr von der Natur unterstützte, kontinuierliche Entwicklung.

Er lässt zumindest sein Haus oder seine Wohnung durch Planeten-Yantras ausgleichen. Diesbezügliche Erfahrungen sind immer wieder erstaunlich klar und zutiefst beeindruckend! Noch besser wäre es, wenn er in einem Haus leben würde, welches nach den Prinzipien des „Vastu-Vidya“ gebaut ist. Wer dann noch zusätzlich in einer „sthapatyavedischen Stadt“ wohnen mag, der lebt dann wahrscheinlich schon im „Himmel auf Erden“. „Sthapatyavedisch“ heißt jedoch nicht nur, dass die Orientierung eines Hauses nach Norden oder Osten ausgerichtet ist, sondern viel mehr! Die Anordnung der Räume entsprechend der Planeten-Energien in den Himmelsrichtungen eines Baukörpers ist entscheidend dafür, ob man sozusagen durch die jeweiligen Energiezentren durch das Haus hindurch transzendieren kann! Erst dann entsteht die Erfahrung, als hätte das Gebäude keine Wände – es ist dann kein Hindernis mehr für die Erfahrung von kontinuierlicher Unbegrenztheit.

Je mehr wir letztendlich im Einklang mit den Naturgesetzen handeln - im Einklang mit dem Willen Gottes, desto angenehmer werden die Früchte unserer Handlungen sein. Das widerum mag davon abhängen, wie sehr wir mit der Ganzheit des Lebens verbunden sind - mit unserem höheren Selbst, mit Gott.
Wie sagt der Volksmund so schön: „SELBST-Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!"

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