Vedische Astrologie & Jyotish Beratung
Norbert Jonas

Jyotish, Vedische Astrologie & Ayurveda

Das Sanskrit-Wort „Ayurveda“ bedeutet „Wissen vom Leben“ – es sollte somit das gesamte Wissen verkörpern, welches notwendig sein mag, um das Leben zur vollen Entfaltung zu verhelfen.

Das Sanskrit-Wort „Jyotish“ bedeutet „das beste Licht“ – es verkörpert also das Licht Gottes, welches unserem inneren, reinen, unbegrenzten Bewusstsein entspricht.

Jyotish ist somit eine Art innere Schau oder innere Wahrnehmung, die uns zur Erkenntnis der Zusammenhänge unserer Entsprechungen und der Ursachen und Auswirkungen unserer Handlungen in unserem Leben führt.

Erkenntnis-Bildung ist also stets mit einem Bewusst-Werdungs-Vorgang verbunden und somit sind Jyotish und Ayurveda nicht nur eng miteinander verknüpft, sondern ergänzen sich gegenseitig.

Betrachten wir nun die wesentlichen Bereiche unseres Lebens und wie wir sie bewusst nähren können:

Seelische Gesundheit

Das Sanskrit-Wort für „Gesundheit“ ist „Svastha“ – es bedeutet „im Selbst gegründet sein“. Das ist sehr aufschlussreich, da es auf den wohl wesentlichsten Punkt der Gesundheit aufmerksam macht. Ohne die Verwirklichung oder Verbindung zu unserem höheren Selbst – unbegrenztem Bewusstsein, dem Licht Gottes, sind wir ohne Basis unseres Lebens, wie eine Pflanze, ohne Saft. Dieses Licht Gottes ist die Substanz, die alles Leben hervorbringt, es durchdringt, es beseelt und belebt. Im Ayurveda wird diese Tatsache mehr oder minder vorausgesetzt und somit eine Rückkopplung zu unserem höheren Selbst als größter Heiler anerkannt. Meditation ist sozusagen eine selbstverständliches Hilfsmittel für jegliche Heilung und gleichfalls das, was uns zur Selbst-Erkenntnis führen mag. Somit sollte diesem Aspekt auch soviel Zeit, Wert und Aufmerksamkeit beigemessen werden, wie er letztendlich verdient.

Geistige Gesundheit

Der Geist entspricht unserer inneren Natur; unserer Mütterlichkeit, unserer Väterlichkeit, unserer Weiblichkeit, unserer Männlichkeit, unserer Freundlichkeit usw. Unser Geist entspricht unserem feinstofflichen Körper in dem unsere Wesenszüge verankert sind – diese spiegeln sich in den neun Planeten der Vedischen Astrologie wieder. Falls einer oder mehrere dieser Aspekte aus dem Gleichgewicht gekommen sein mögen oder geschwächt sind, kann man sie gezielt durch Edelsteine, Yagyas, Vedische Rezitationen und Vastu-Ausgleich handhaben.

Sonne: „Er“ verkörpert unseren väterlichen Wesenszug – das sich selbst nährende Prinzip. Wird dieser Aspekt vollkommen gelebt, ist man sozusagen „Selbst-ständig“ – also ständig im höheren Selbst verankert. Der Weg dorthin umfasst allerdings natürlich auch alle relativen Aspekte, die notwendig sein mögen, um sich selbst in jeder Hinsicht zu nähren. Damit sich unser kleines Selbst zum großen Selbst entfalten kann, ist es nicht notwendig, sich Selbst zu kasteien, zu beherrschen oder unnatürlich zu kontrollieren. Das Ego stirbt ganz natürlich, wenn es zum höheren Selbst erwacht.
Mond: „Sie“ verkörpert unseren mütterlichen Wesenszug – das andere nährende Prinzip. Wahre Liebe entsteht ganz natürlich in einem reinen Herzen, welches frei oder befreit von verletzenden Eindrücken ist. Auch hier ist Meditation heilsam, um eine entsprechende Auflösung alter Eindrücke zu unterstützen. Zusätzlich mag die Erkenntnis hilfreich sein, dass die Liebe unseres Herzens nicht an einen Menschen gebunden werden muss, den man z. B. heiraten muss, sondern alle Menschen umfassen kann. Man sollte seinem Herzen keine Grenzen setzen – Liebe bindet in Freiheit. Es besteht keine Gefahr, wenn unser Herz auch andere Menschen zu lieben beginnt, als unseren Ehepartner – das bedingt keine erneute Heirat. Unser Herz ist erst dann vollkommen erfüllt, wenn es alle Lebewesen lieb gewonnen haben mag.

Mars: Er verkörpert unseren männlichen Wesenszug – das „Verneinen“, das sich abgrenzen gegen unevolutinäre Einflüsse. Vollkommenheit in diesem Lebensprinzip haben wir dann erreicht, wenn wir mit allen anderen Menschen innerlich vereint sind – wenn wir unser eigenes inneres Selbst als unbegrenzt wahrnehmen und das Selbst im anderen als ebenso unbegrenzt. Gewaltlosigkeit ist nicht der Weg, sondern das Ziel – wir erreichen es nicht dadurch, indem wir versuchen keiner Fliege etwas zur Leide zu tun. Alles unnatürliche Negieren unserer inneren Natur hemmt sozusagen unsere Entwicklung.
Venus: Sie verkörpert unseren weiblichen Wesenszug – das „Bejahen“, unsere Empfänglichkeit gegenüber evolutionären Einflüssen. Enthaltsamkeit mag in diesem Zusammenhang als erstrebenswert angesehen werden, ist aber wohl eher ein Ausdruck der Vollkommenheit in der Einheit göttlichen Bewusstseins. Wenn innen und außen auf der Bewusstseinsebene als eins wahrgenommen werden, hört der natürliche Impuls der sexuellen Anziehung auf. Eine Unterdrückung dieses Impulses führt wohl eher zu einer Missbildung der Sexualorgane, wie man es bei Mönchen beobachtet hat.

Jupiter: Er verkörpert unseren kindlichen Wesenszug – die Unbekümmertheit. Es ist natürlich, dass wir mit der Zeit lernen, uns und andere so anzunehmen, wie wir bzw. sie sind. Jesus hat wohl nicht umsonst gesagt: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so kommet ihr nicht in das Himmelreich!“
Saturn: Er verkörpert unseren „alten“ Wesenszug – das sich kümmern. Erfüllen wir unsere natürlichen Pflichten, entfalten wir uns schnellstmöglich.

Rahu: Er verkörpert unseren Impuls in allen Bereichen des Lebens wachsen zu wollen. Er ist oftmals außer Rand und Band, da die Menschen das Glück teilweise zu sehr im Äußeren suchen.
Ketu: Er verkörpert unseren Impuls verwirklichte Strukturen, die für unsere Weiterentwicklung nicht mehr benötigt werden, aufzulösen. Das beinhaltet auch jegliche Eindrücke, die wir im täglichen Leben angesammelt haben. Kommen wir diesem natürlichen Bedürfnis nicht nach und geben unserem Geist nicht die Möglichkeit, diese Eindrücke zu verarbeiten, kommen wir aus dem inneren natürlichen Gleichgewicht und behindern unsere Entwicklung. Ebenso wichtig wie eine gute Nachtruhe für unseren Körper sein mag, so ist auch die regelmäßige Meditation für unseren Geist notwendig, damit er sich von den Eindrücken unseres Lebens regenerieren kann.

Merkur: Er verkörpert unseren „freundlichen“ Wesenszug – das Unterscheiden und sich Entscheiden für „richtig und falsch“, „Freund und Feind“. Mit der Zeit lernen wir uns sozusagen aus dem Bauch heraus zu entscheiden und werden vertraut mit unserer inneren Stimme, die uns beflügeln mag im Einklang mit dem Willen Gottes zu leben.

Körperliche Gesundheit

Man mag ca. zwei Liter reines und lebendiges Wasser täglich zu sich nehmen – wer Leitungswasser nimmt, sollte es beispielsweise durch ein einfaches Aktivkohlefiltersystem reinigen und durch zwei kleine Bergkristalle beleben, die man in einen Glaskrug tun mag, in dem man das Wasser aufbewahrt (bitte beachten, dass nur der Bergkristall die Wasserinformation in sich trägt).

Zwischen acht und zwölf Uhr vormittags mag der Körper ausscheiden – zu große Mahlzeiten mag man in diesem Zeitraum als störend empfinden; Obst ist jedoch empfehlenswert.

Kohlehydrate (Getreide) und Eiweiß (Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Fleisch) mögen getrennt zu sich genommen leichter verdaulich sein.

Gut gekaut ist halb verdaut und nach der Mahlzeit fünf bis zehn Minuten sitzen bleiben mögen sehr hilfreich für eine gute Verdauung sein.

Ein bis zwei Stunden Bewegung an der frischen Luft mag unseren Körper stärken.

Ein bis zweimal täglich Yoga-Übungen mag unseren Körper beleben und gesunden lassen.

Frühes Schlafengehen bis spätestens 22 Uhr mag unseren Körper regenerieren.

Wechsel-Strom oder Elektrosmog behindert das Transzendieren, den Schlaf und ein entspanntes funktionieren unseres Nervensystems - somit sollten zumindest die Meditations- und Schlafplätze frei von Stromleitungen in den Wänden, Steckdosen und Stromkabeln sein. Netzfreischalter für die entsprechenden Räume können hilfreich sein - oder die entsprechenden Sicherungen beim Meditieren und Schlafen ausschalten.

Gentechnik mag eine sehr tief greifende Wirkung haben – sie mag unser Drittes Auge und unseren Tausendblättrigen Lotus wehement verletzen; das mag dazu führen, dass wir unnatürlich, unruhig und aggressiv werden. Unbiologisches Sojalezithin und unbiologischer Glukosesirup, die in sehr vielen erzeugten Esswaren enthalten sind, sollten unbedingt gemieden werden – selbst in den Bio-Süßigkeiten, wie Schokolade usw. sind sie oftmals enthalten!

Frische biologische Lebensmittel mögen selbstverständlich bevorzugt werden.

Beim Kochen mag Gas dem Strom vorzuziehen sein.

Wenn unser Körper geschwächt oder erkrankt ist, sollte man herausfinden, was man in der Vergangenheit falsch gemacht haben mag und nicht nur Medikamente schlucken. Selbst homöopathische Hochpotenzen sind kein „Spielzeug“ – was starke Wirkungen erzeugen kann, kann auch starke Nebenwirkungen erzeugen! Wenn die Ursachen einer Erkrankung nicht erkannt und behoben worden sind, kann eine nicht richtig ermittelte Hochpotenz zu tief greifenden feinstofflichen und sogar körperlichen Störungen führen.
Wer ärztliche ayurvedische Hilfe sucht oder sich detaillierter über Ayurveda informieren möchte, der mag das in der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda tun:
www. ayurveda.de

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